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Verzögerungsspray für mehr Freude beim Sex und längeres Vergnügen


Mann und Frau im Bett

Um beim Austausch von Zärtlichkeiten länger durchzuhalten und um den Höhepunkt gezielt aufzuschieben, gibt es viele Techniken. Nicht selten greifen Männer zu spezifischen Hilfsmitteln, um eine vorzeitige Ejakulation zu verhindern. Die Präparate, oft in Form eines Sprays, setzen die körperliche Sensibilität herab und dämmen somit das sexuell-stimulierende Gefühl für eine gewisse Zeit lang ein.

 

Wie ein sogenanntes Verzögerungsspray wirkt und worauf man beim Einsatz achten sollte, erfahren Sie hier.

 

 

 

Mit einem Verzögerungsspray die Ejakulation verzögern?

Verzögerungsspray

Das Spray hat nur ein Ziel: Die Empfindlichkeit des Penis dahingehend zu minimieren, dass weniger lustvolle Sinnesreize wahrgenommen werden. Indem das Glied oberflächlich betäubt und gekühlt wird, nimmt die Empfindlichkeit ab und die körperliche Stimulierung tritt in den Hintergrund.

Durch den spürbaren Kältereiz hilft ein solches Verzögerungsspray also durchaus dabei, den vorzeitigen Samenerguss eine gewisse Zeit lang hinauszuzögern.

 

Wie wirkt der Spray?

Ein schneller Höhepunkt bzw. vorzeitiger Samenerguss wird immer durch eine enorme, lustvolle Empfindung ausgelöst. Indem die Haut am Penis durch das Spray gekühlt wird, nimmt die Sensibilität ein wenig ab und das anregende Gefühl lässt nach – eine vorzeitige Ejakulation wird verhindert.

 

Woraus bestehen die Verzögerungssprays?

Es handelt sich bei solchen Präparaten nicht um Medizinprodukte, sondern um oberflächlich wirkende Pflegeartikel. Überwiegend bestehen die betäubenden Sprays aus hautpflegenden Substanzen (Ceramide, Niacinamide, Proteine, Peptide oder Aminosäuren), die per se für eine gewisse Geschmeidigkeit und Pflege sorgen. Ebenso sind in den allermeisten Fällen Konservierungsmittel, Emulgatoren oder Aromastoffe beigefügt.

Wichtigster Bestandteil sind jedoch spezielle Wirkstoffe, die einen kühlenden Effekt auf der Oberfläche hinterlassen. Sie aktivieren die Kälterezeptoren der Nervenenden und sorgen somit langanhaltend für ein frisches und kaltes Hautgefühl.

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Anwendung – wie benutzt man das Verzögerungsspray?

  • Auftragen: Das Liebesspiel beginnt und die Potenz setzt ein. Nun wird das Verzögerungsspray auf den erigierten Penis aufgesprüht. Meist genügen drei bis vier Sprühstöße, um die Eichel und den oberen Penisschaft (Vorhaut zurückziehen) damit zu benetzen.
  • Einwirkzeit: Sie beträgt (je nach Produkt) etwa ein bis drei Minuten. Danach fühlt sich die Haut kühl und unempfindlich an.
  • Reinigen: Damit die Substanz nicht versehentlich übertragen wird, sollte sie vor dem Geschlechtsverkehr von der Hautoberfläche des Penis entfernt werden. Hilfreich sind feuchte Tücher oder ein nasser (kühler) Waschlappen.
  • Wirkungsdauer: Sie unterscheidet sich je nach Produkt und der verwendeten Menge. Meist hält die Desensibilisierung rund 10 bis 15 Minuten lang an.
  • Waschen: Nach der Ejakulation sollte der Penis gründlich gereinigt werden.
  • Aufbewahrung: Das Verzögerungsspray lässt sich bei Zimmertemperatur (beispielsweise in der Nachttischschublade) problemlos aufheben. Für einen intensiveren Effekt lohnt sich die Deponierung im Kühlschrank.

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Verzögerungsspray wo kaufen?

Ob auf Amorelie oder Eis, bei Amazon oder ganz klassisch im Erotik-Shop: Das Spray gegen die vorzeitige Ejakulation wird von vielen Händlern angeboten. Ebenso haben manche Apotheken oder Versandapotheken solche Mittel gegen eine vorzeitige Ejakulation im Sortiment. Aus Gründen der Diskretion lohnt sich der Online-Einkauf.

 

Das ist zu beachten

 

Inhaltsstoffe:

Da das Spray mit den empfindlichen Schleimhäuten im Genitalbereich in Kontakt kommt, sollte man nur zu Produkten von seriösen Herstellern greifen. Solche Anbieter weisen alle Inhaltsstoffe gesetzeskonform aus. Eine Überprüfung der INCI-Angabe (Auflistung außen auf der Verpackung) hilft dabei, Allergene zu identifizieren und gegebenenfalls auszuschließen.

 

Nebenwirkungen:

Selbst bei zertifizierten und seriösen Herstellern sind unerwünschte Begleiterscheinungen nicht ausgeschlossen. Zwar dringt das Verzögerungsspray kaum in die Haut ein, trotzdem können allergische Hautreizungen, Pusteln oder Sensibilitätsstörungen auftreten.

 

Nachlassen der Erektion:

Einerseits kann mit dem Spray ein vorzeitiger Samenerguss verhindert werden. Andererseits lässt sich unter Umständen die Ejakulation damit auch ganz abwenden. Wer den kühlenden Effekt des Verzögerungssprays als unangenehm und störend empfindet, wird kaum noch Lust haben, einen Höhepunkt anzustreben.

 

Übertragung auf den Partner:

Während der Mann mit dem Verzögerungsspray einem vorzeitigen Samenerguss vorbeugen möchte, will die Partnerin meist ein größtmögliches Empfinden im Intimbereich erreichen. Damit im Eifer des Gefechts die Substanz nicht versehentlich übertragen wird, sollte das Spray nach der Einwirkzeit immer gründlich vom Penis abgetupft werden.

 

Kondome:

Ein kompetentes Verzögerungsspray lässt sich bedenkenlos zusammen mit einem Präservativ nutzen. Vorsicht ist jedoch vor dubiosen Waren ohne ausreichende Kennzeichnung oder aus dem Ausland geboten. Sie beinhalten in manchen Fällen Substanzen, die Kondome porös machen und zum Reißen bringen könnten.

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