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Potenz natürlich steigern – Übungen und Hilfsmittel für eine bessere Erektion


Potenz natürlich steigern

Wer lustvolle Höhepunkte und eine erfüllte Sexualität sucht, möchte seine Potenz steigern. Die Medien suggerieren zwar, dass man dazu lediglich ein paar Pillen einwerfen muss, doch die Realität sieht anders aus: Die männliche wie auch die weibliche Potenz wird maßgeblich von zwei Faktoren gesteuert – einerseits der Libido und andererseits den körperlichen Voraussetzungen. Nicht immer wollen diese beiden Faktoren so, wie es der Betroffene gerne möchte.

 

 

 

Die Leistungsfähigkeit des Mannes steigern

Die Leistungsfähigkeit des Mannes zeigt sich dadurch, dass er über eine große Libido verfügt und gleichzeitig eine taugliche Erektion bekommen kann.

Beides ist wünschenswert, aber leider im harmonischen Zusammenspiel miteinander nicht immer gewährleistet. Nur wenn die Lust da ist und gleichzeitig der Penis mitspielt, beginnt das Liebesspiel.

Im Alltag sieht es oft anders aus. Viele Männer klagen über eine fehlende Erektionsfähigkeit, mangelnde Libido oder langfristige Potenzstörungen. Dem können vielfältige Ursachen zugrunde liegen.

Eines ist jedoch auffällig: Fast immer werden die Erektionsstörungen durch eine mangelnde Durchblutung ausgelöst. Parallel schwindet die Ausschüttung von Testosteron.

Wer seine Manneskraft aktivieren möchte, sollte sich primär auf diese beiden Faktoren fokussieren. Insbesondere um die Potenz ohne Medikamente steigern zu können, müssen die Durchblutung des Genitalbereichs sowie die Testosteronausschüttung optimiert werden.

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Haben Frauen eine Potenz?

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Frauen keine Potenz hätten. Wissen muss man, dass die männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane embryonal gleich angelegt sind und sich erst im Laufe der Entwicklung unterscheiden.

Dementsprechend verläuft die Klitoris von der knospengroßen Spitze bis nach unten zum Scheideneingang. Weil die empfindlichen Nerven unter der Haut liegen, ist ihre wahre Größe nicht zu erkennen.

Bei sexueller Stimulation schwillt das weibliche Gewebe, ähnlich wie die Schwellkörper des Mannes, subkutan an. Forscher konnten zeigen, dass die Aufrichtung der Klitoris umso intensiver ausfällt.

 

So wie auch beim Mann, hängen die Orgasmusfähigkeit und das Empfinden mit dem Grad der Blutzufuhr zusammen. Je mehr Blut in dem Gewebe der Klitoris gesammelt wird, desto lustvoller und intensiver wird es.

 

Für das weibliche Geschlecht ist es deshalb ebenfalls wichtig – selbst, wenn diese nicht so prägnant ausfällt wie die männliche Erektion. Ein gut durchbluteter Beckenboden ist für Männer wie Frauen gleichermaßen die Grundvoraussetzung, um eine lustvolle Zeit zu erleben.

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Mit Beckenbodentraining die Potenz steigern

Die Behandlung von Impotenz geht fast immer mit einer Reaktivierung des Beckenbodens einher. Männer, die ihre Blutgefäße wieder in Schwung bringen möchten, sollten auf ein professionelles Beckenbodentraining vertrauen.

Die Übungen führen zu einer belebenden Ansammlung von Blut im Urogenitaltrakt – genau das richtige, was für eine stattliche Erektion notwendig ist.

Den Beckenboden kennenlernen

  1. Bequem auf dem Boden platznehmen, die Beine hüftbreit aufstellen.
  2. Die Blase entspannen (wie beim Urinieren).
  3. Den Blasenmuskel anspannen.
  4. Danach den Darmausgang entspannen.
  5. Anschließend den Darm fest verschließen.
  6. Eine gedachte Linie zwischen dem Blasenmuskel und dem Nabel ziehen.
  7. Den Bauchnabel Richtung Blase absinken lassen.
  8. Dann eine gedachte Linie zwischen dem Steißbein und dem Blasenmuskel ziehen. Das ist der PC-Muskel.
  9. Die Bereiche abwechselnd ansteuern, willentlich entspannen und anspannen.

 

Potenz natürlich steigern für Männer – Übung

  1. Auf einen Hocker setzen und die Beine hüftbreit aufstellen.
  2. Oberkörper möglichst gerade, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln.
  3. Mit den Sitzhöckern bis auf die Kante vor rutschen, so dass sich Penis und Hoden nicht mehr auf der Sitzfläche befinden.
  4. Die Augen schließen, den Beckenboden anspannen.
  5. Mit dem Ausatmen den Beckenboden lösen und lange und bewusst den Atem ausstoßen.
  6. Mit der nächsten Einatmung den After fest anspannen und tief in den Bauch hinein inhalieren.
  7. Diese Atemtechnik mit wechselnder Anspannung und Entspannung etwa drei Minuten lang durchführen.
  8. Danach auf den Boden legen und eine kurze Zeit lang bewusst die Kraft und die Wärme spüren, die vom Beckenboden aus in die Geschlechtsorgane abgegeben wird.

 

Potenz aufbauen für Frauen – Übung

  1. Auf einen Hocker setzen, die Beine hüftbreit aufstellen, den Rücken begradigen.
  2. Die Sitzhöcker an die Kante bringen.
  3. Beim Ausatmen den Beckenboden bewusst lösen und „in den Damm“ ausatmen.
  4. Beim nächsten Luftholen den Blasenmuskel anspannen und tief einatmen.
  5. Die Wechselatmung einige Minuten lang durchführen.

Tipp: Diese beiden Übungen sollten unmittelbar vor dem bevorstehenden Geschlechtsverkehr praktiziert werden (beispielsweise alleine im Badezimmer oder gemeinsam an der Bettkante).

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Aphrodisiaka für mehr Lust – pflanzliche Potenzmittel

Es ist eine gute Idee, natürliche Potenzmittel in Form von pflanzlichen Substanzen einzusetzen, um die Leistung zu steigern. Die sogenannten Aphrodisiaka steigern die Lust und sorgen für eine ganz natürliche Potenzsteigerung.

Interessanterweise können die meisten Mittel von Männern wie von Frauen gleichermaßen eingenommen werden. Die Mittel stimulieren die Blutzufuhr und wirken insgesamt aktivierend auf den Beckenboden.

 

Maca

Die Pflanze verfügt über jede Menge Zink, Eisen, Magnesium, Calcium und diverse Vitamine. Damit ist sie nicht nur äußerst gesund, sondern kann aktiv die Potenz steigern und die Lust fördern.

Obwohl in Studien keine hormonelle Veränderung festzustellen war, ließ sich bei den Probanden ein positiver Effekt auf die sexuelle Leistungsfähigkeit feststellen.

 

Insbesondere die Anzahl der Spermien ließ sich mit dem Naturprodukt erhöhen. Auch soll sich die Orgasmusfähigkeit mit Maca steigern lassen können.

 

Yohimbe

Das natürliche Mittel wirkt in zweierlei Hinsicht auf den Urogenitaltrakt ein. Einerseits wird die Blutzufuhr erhöht, womit sich die Schwellkörper im Penis schneller mit Blut füllen.

Andererseits werden bestimmte Venen verengt, womit das Blut länger verweilt, so dass die Erektion intensiver ausfällt.

Yohimbe sollte nicht in Verbindung mit Koffein eingenommen werden, da eine unerwünschte Steigerung des Blutdrucks auftreten könnte.

 

Damiana

Die Heilpflanze wird insbesondere in Mexiko kultiviert und eingesetzt. Mittlerweile sind auch europäische Pharmaunternehmen auf das Gewächs aufmerksam geworden und verkaufen die Extrakte in aufbereiteten Medikamenten gegen Potenzprobleme.

Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Damiana eine hormonähnliche Wirkung hat. Das Präparat wirkt demnach stimmungsaufhellend, entspannend und fördert die lustvolle Stimulation.

Weil sich eine erhöhte Sensibilität der Haut einstellt, intensiviert sich beim Sex das Gefühl. Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass Damiana die Erektion fördert, weil die Schwellkörper besser mit Blut versorgt werden.

 

Ginseng

Die asiatische Wurzel wirkt insgesamt stärkend und aufbauend auf den gesamten Körper. Das Phytopharmaka ist ein natürliches Mittel und wirkt nicht nur auf den Penis und die Prostata ein, sondern fördert insgesamt einen resistenten Kreislauf und ein stabiles Immunsystem.

Tests zeigten, dass Ginseng insbesondere bei erektiler Dysfunktion zu einer signifikanten Verbesserung führen kann (nach acht Wochen Einnahmezeit).

In vielen Medikamenten ist Ginseng mit Arginin sowie Citrullin gemeinsam aufbereitet.

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Ernährung: Vitamine und Mineralstoffe für mehr Potenz

Impotenz und eine ungesunde Lebensweise gehen häufig Hand in Hand. Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, wie wichtig eine vollwertige Ernährung mit gesunden Nahrungsmitteln wirklich ist.

 

Wer seine Potenz steigern möchte und wieder mehr Lust erleben will, sollte als allererstes seinen Speiseplan untersuchen.

 

Obst und Gemüse

Mit einem fitten Immunsystem sind härtere Erektionen gleich viel leichter zu erreichen. Wichtig ist der regelmäßige Verzehr von möglichst viel Frischkost. Nur darin finden sich alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe.

  • Bananen: Enthalten viel Kalium, was den Blutdruck senkt und den Blutfluss beschleunigt. Gut für eine Verbesserung der Erektion.
  • Erdbeeren: Viel Zink und Vitamin C wirken positiv auf die sexuelle Leistungsfähigkeit.
  • Kirschen: Sie sind voller sekundärer Pflanzenstoffe. Die Adern bleiben von Ablagerungen befreit, das wirkt langfristig potenzsteigernd.
  • Wassermelonen: Das enthaltene Citrullin weitet die Blutgefäße, was die Potenz steigern kann.
  • Brombeeren: Die enthaltenen Anthocyane sind ein starkes Antioxidans und fördern die Erektion.
  • Salatgurke: Sie enthält viel Citrullin, was insgesamt positiv auf die Blutgefäße wirkt und den Beckenboden unterstützt.
  • Spinat: Verbessert den Testosteronspiegel, indem weniger Östrogen produziert wird.

 

Kerne und Nüsse

Gerade für Männer sind Aminosäuren wie L-Arginin wichtig. Die Proteine gehen im Körper bestimmte Verbindungen ein und sind eine natürliche Erektionszutat.

Prima L-Arginin-Lieferanten sind:

  • Pinienkerne
  • Kürbiskerne
  • Erdnüsse
  • Leinsamen
  • Mandeln
  • Paranüsse
  • Walnüsse

 

Weitere stimulierende Lebensmittel

  • Dunkle Schokolade: Enthält Epicatechine, die im Stoffwechsel dafür sorgen, dass die Gefäße gut versorgt sind.
  • Guarana: Gilt als stimulierendes Aphrodisiakum. Weil es ausgleichend auf die Hormonzusammensetzung wirken soll, könnte es die Erektion verbessern.
  • Safran: Das fernöstliche Mittel für Frauen schmeckt nicht nur gut, sondern hebt die Stimmung und fördert die Lust.
  • Granatapfel: Der Paradiesapfel soll den Testosteronspiegel steigern können.
  • Lammfleisch: Der hohe Anteil an Zink erhöht die Fruchtbarkeit und könnte sich günstig auf das Lustempfinden auswirken.

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Techniken und Methoden zur Steigerung der Libido

 

Psyche

Um die Festigkeit dauerhaft zu steigern, muss der Kopf mitspielen. Wer an sich zweifelt oder torpedierende Gedanken hat, verunsichert sich nur selbst.

Aus Studien weiß man, dass eine stabile Psyche das beste Rezept gegen Versagensängste und Leistungsdruck sind.

 

Es lohnt sich, ein freundliches und wohlwollendes Selbstbild aufzubauen und negative Gedanken aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

 

PC Muskel Training

Wer seine Potenz ohne Medikamente steigern möchte, sollte seinen Beckenboden im Blick behalten. Insbesondere der sogenannte PC-Muskel ist prädestiniert dafür, eine Erektion aufzubauen und für intensive Orgasmen zu sorgen.

 

Der Muskel sitzt im kleinen Becken und lässt sich unkompliziert trainieren. Wer möchte, kann sich von einem Arzt oder Physiotherapeuten das Training zeigen lassen.

 

Enthaltsamkeit

Als natürliches Hausmittel gegen Impotenz zählt wohl dosierte Abstinenz. Wer jedem stimulierenden Gedanken nachhängt und sich mehrfach täglich selbst befriedigt, kommt im Fall der Fälle nicht mehr in Stimmung.

 

Besser ist es, im Einklang mit sich und seinem Körper zu leben und regelmäßige, aber nicht übertriebene Schäferstündchen einzulegen.

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Der richtige Lebensstil für mehr Potenz

 

Sport und Bewegung

Wer auf seine Fitness achtet, hat nicht nur mehr Spaß im Leben, sondern steigert ganz neben auch seine Potenz. Sportliche Übungen und regelmäßiges Training helfen nämlich dabei, den Blutfluss auf Trab zu halten und die Adern vor Ablagerungen zu schützen.

 

Was der Gesundheit gut tut, spiegelt sich am Ende auch im Bett wider: Viagra oder Cialis können entbehrlich sein, wenn durch Sport der Körper fit gehalten wird.

 

Meditation

Wer seine Potenz steigern möchte, muss sein hormonelles Gleichgewicht im Blick halten. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen Testosteron und dem Stresshormon Cortisol sollte dabei berücksichtigt werden.

Cortisol hemmt die Produktion des männlichen Sexualhormons und kann damit langfristig zu Impotenz und koronaren Herzerkrankungen beitragen.

Die gute Nachricht: Mit regelmäßigen Meditationen lassen sich die Cortisolwerte ganz automatisch senken – und das Testosteron dominiert wieder.

 

Wer also seine Potenz natürlich steigern möchte, sollte es mit der fernöstlichen Entspannungsmethode versuchen.

 

Wasser trinken

Gegen eine schlappe Erektion hilft manchmal eine schlichte Flasche Wasser. Ist der Körper dehydriert, helfen auch bekannte Zutaten nicht weiter. Um genügend Blut ins kleine Becken pumpen zu können, muss genügend Flüssigkeit in den Zellen vorhanden sein.

 

Schlaf

Wer auf natürlichem Weg seine Potenz steigern will, sollte ausreichend viel schlafen. Wissen muss man dazu, dass die wichtigen Sexualhormone in der Nacht ausgeschüttet werden.

Wer wenig schläft, schüttet statt Testosteron aber Melatonin aus. Gerade junge Männer, die viel Stress im Job haben und deshalb erst spät ins Bett kommen, geraten so schnell in eine Negativspirale aus Anspannung, wenig Schlaf – und letztlich Erektionsstörungen.

 

Sieben bis acht Stunden sollten es sein, um dem Körper die nötige Erholung zu geben.

 

Diese schlechten Gewohnheiten wirken negativ auf die Potenz

Manche Gepflogenheiten schleichen sich erst langsam ein, bleiben dann aber für immer. Sie drücken nicht nur sukzessive auf die Stimmung und rauben Energie, sondern schlimmstenfalls nehmen sie auch noch Einfluss auf die sexuelle Kraft.

Männer wie Frauen sollten deshalb einige schlechte Angewohnheiten überdenken:

  • Rauchen: Verengte Blutgefäße minimieren eine Erektion.
  • Alkohol: Die entspannende Wirkung geht auch auf den Urogenitaltrakt über – es fehlt an Spannung und Kraft.
  • Medikamente: Selbst rezeptfreie Arzneimittel haben häufig Nebenwirkungen, die negativ auf die Libido und Erektion wirken können.
  • Übergewicht: Drücken die Organe den Beckenboden zusammen, stockt die Durchblutung.
  • Bewegungsmangel: Werden die Zellen mit weniger Sauerstoff versorgt, findet kein Nährstoffaustausch statt. Impotenz kann die Folge sein.

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